Gasshuku – das internationale Treffen der Karatekas in Konstanz

Von Bianca Walsleben

Zum alljährlichen größten Karatetreffen in Deutschland, dem Gasshuku, reisten in diesem Jahr fünf Vertreter des „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e.V.

Unsere noch jungen Teilnehmer (zwischen 14 und 26 Jahre) bestritten die Anreise nach Konstanz am Bodensee mit dem Zug am 31. Juli und nahmen damit eine zehnstündige Fahrt auf sich. Doch die Tortur sollte sich lohnen, denn sowohl Konstanz, malerisch am Bodensee gelegen und damit immer eine Reise wert als auch nicht zuletzt die geballte Kompetenz von neun hochrangigen internationalen Trainern, waren der Lohn:

  • Shihan Hideo Ochi, 9. Dan, Chiefinstructor JKA Europe und des Deutschen JKA-Karate Bund e.V.
  • Shihan Koichi Sugimura, 8. Dan, Chefinstruktor des Swiss Karatedo Renmei,
  • Keith Geyer, 7. Dan, JKA Instruktor aus Australien,
  • Hirayama Yuko, 5. Dan, JKA Instruktorin aus Japan,
  • Risto Kiiskilä, 6. Dan, DJKB Instructor,
  • Toribio Osterkamp, 6. Dan, DJKB Instructor,
  • Thomas Schulze, 6. Dan, DJKB Nationalcoach,
  • Markus Rues, 6. Dan, DJKB Bundesjugendtrainer,
  • Julian Chees, 6. Dan, DJKB Stützpunktleiter.

Bei drei regulären Trainingseinheiten am Tag lernten unsere Braungurte viel Neues dazu und bekamen die Chance im Austausch mit anderen Karatekas ihre Technik zu verfeinern. Celina, Sophie, Ference und Niclas durften zusätzlich bei Markus Rues im Bundesjugendkader trainieren, wodurch diese Woche für sie natürlich noch ein Stück weit anstrengender war, doch für die ganz großen Ziele war es lohnenswert. Ein Neuzugang unter den Gasshukutrainern war in diesem Jahr Hirayama Yuko. Die Japanerin widmete sich intensiv dem Gyaku Zuki, auch in Verbindung mit dem 45° seitlichen Ausweichen. Dieser Trend, in Richtung der Basics orientiert, zeichnete sich in vielen Trainingseinheiten ab. So legte auch Risto Kiiskilä (der am 03. September zu einem Lehrgang nach Magdeburg zu uns kommt) sein Augenmerk auf die Fauststöße und deren Anwendung im Kumite. Bei Toribio Osterkamp standen erneut die akkurate Ausführung von Kata und Kihon im Fokus. Dass eine Verbesserung nur durch viele Wiederholungen möglich ist, bewies Keith Geyer. Sein letztes Training krönte er mit 300 Mae Geris und Zuki. Er forderte damit den Kampfgeist und das Durchhaltevermögen aller heraus. Zum Zenit der Woche erfolgte traditionell ein Highlight, in Form des Ländervergleichskampfs. In diesem Jahr waren neben einer deutschen Auswahl zwei weitere Teams vertreten: Australien und Tschechien. Beide Begegnungen konnte Deutschland für sich entscheiden.

Am Ende eines jeden Gasshukus folgt dann ein rauschendes Fest neben der Schänzle Halle, in einem großen Partyzelt. Die neuen Trainingsanreize und vielen Eindrücke können unsere Fünf dann mit in das heimische Training nehmen und weiter vertiefen.

Auszeichnungen

"Großer Stern des Sports" 2004
in Bronze - 1. Platz
in Silber - 3. Platz

"Großer Stern des Sports" 2007
Stern in Bronze

Otto-Kampagne

Ottokampagne Ottokampagne

 

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