Harte Prüfung auf dem Gichin-Cup in Prag

Von Bianca Walsleben

Am vergangenen Wochenende, vom 3. bis 4. Februar 2018, fand in Prag der alljährliche Ochi-Lehrgang statt. In dessen Rahmen wird traditionell der Gichin-Cup am Samstag ausgetragen. Hier treten nationale und internationale Teams in einem Freundschaftswettkampf gegeneinander an.

In diesem Jahr stellte der „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e.V. eine eigene Mannschaft, welche jedoch im Vorfeld, bedingt durch die Ferienreisezeit, um zwei Teilnehmer dezimiert wurde. Schlussendlich fuhren Celina Kreutz, Bianca Walsleben und Robert Schlese als Vertreter der Elbestadt gemeinsam mit dem Team des DJKB in die tschechische Hauptstadt. Nach den zwei Trainingseinheiten bei Shihan Hideo Ochi am Samstag, hieß es Schützer anlegen und für den Wettkampf vorbereiten. Da es sich um einen Teamwettstreit handelt, muss jede Mannschaft mindestens zwei Männer und eine Frau stellen, die abwechselnd in Kata und Kumite antreten. Die Siege innerhalb der Gruppe werden addiert und bestimmen den Sieger der jeweiligen Begegnung. Um dies realisieren zu können, stellte Nationalcoach Thomas Schulze den Magdeburgern Frieder Diegner aus Calw an die Seite, damit alle Disziplinen abgedeckt werden konnten. Dieser ging als Erster an den Start. Nach nur acht Sekunden fand sein Einsatz leider ein schmerzhaftes Ende. Sein tschechischer Gegner brach ihm die Nase. Damit war ein erneuter Start Frieders ausgeschlossen, weshalb in den folgenden Begegnungen ein Kampf für den HKC von vornherein verloren war, aus Mangel eines zweiten männlichen Teilnehmers. Zudem musste anstelle von Frieder nun Robert Schlese in Kata starten. Damit die Chancen nicht vollkommen aussichtslos waren, durfte ein Kämpfer der Mannschaft Bushido Tamm doppelt starten. Die Magdeburger waren sehr dankbar dafür, dass Dženid Dautovic sie in drei Kämpfen unterstützte, da er meist zeitgleich für seinen eigenen Verein gebraucht wurde. Obwohl Robert zwei Kumite-Kämpfe für sich entscheiden konnte, lief es für die Damen nicht optimal. Bianca fand an diesem Tag nicht in ihre Form und war unzufrieden mit ihrer Leistung im Kumite. In Kata ging Celina Kreutz auf die Tatami. Mit ihren 15 Jahren zählte sie zu den jüngsten Startern und musste gegen gestandene und hochplatzierte internationale Karateka antreten. Trotzallem präsentierte sie sich sehr gut, auch wenn sie rein krafttechnisch noch nicht mithalten konnte. Das wird jedoch die Zeit mit sich bringen und die Erfahrung war es Wert. Am Ende standen das B-Team Deutschlands auf dem ersten Rang, die tschechischen Gastgeber auf dem zweiten und Team A aus Deutschland auf dem Bronzerang. Mit neuen Aufgaben im Gepäck ging es noch am gleichen Abend Richtung Heimat.

Auszeichnungen

"Großer Stern des Sports" 2004
in Bronze - 1. Platz
in Silber - 3. Platz

"Großer Stern des Sports" 2007
Stern in Bronze

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