Sehr oft wird die Frage gestellt, Karate ab 50 Jahre und aufwärts, das geht?

Dazu gibt es von Jens Richter vom „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e. V. eine eindeutiges „ja“. Als Gesundheitstrainer weiß er wovon er spricht. Ab sofort immer donnerstags von 19:15 – 20:45 Uhr gibt es in der Trainingsstätte des HKC in Magdeburg-Olvenstedt, Johannes-Göderitz-Str. 57 die Möglichkeit zum Karate-Training für Frauen und Männer ab 50 Jahre aufwärts, die vorerst nur einmal pro Woche trainieren können und wollen. Schwerpunke sind – Gymnastik, Körperkoordination und Körperbeherrschung, Karate mit Grundschultechniken und Elementen zur Selbstverteidigung, Partnertraining sowie Kata – das alles auch unter Berücksichtigung des höheren Lebensalters.

Selbst Ingrid weiß mit Ihren 75 Jahren zu berichten, dass ihr das Karate-Training sehr viel gibt, steigert es doch nicht nur ihre körperliche sondern auch geistige Fitness und voller Stolz absolvierte sie vor einem Jahr ihre erste Gürtelprüfung! Sie möchte das Training und die Gemeinschaft mit den vielen jungen und älteren Menschen nicht mehr missen.

Diese Trainingseinheiten unterliegen keinem Leistungsdruck. In dieser Trainingsgruppe kann Jeder sich entscheiden, ob er Gürtelprüfungen absolvieren möchte oder nicht. Das Ganze findet als Basiskarate statt – wer jedoch mehr trainieren will, hat dazu dann trotzdem im HKC mit seinen 420 Mitgliedern ausreichend die Möglichkeit.

Der Vorteil dieser Trainingsgruppe ist, dass sich alle Trainierenden wohl fühlen, bedingt durch die gleichmäßige Altersstruktur. Gut aufgehoben sind sie, weil sie nach ihren individuellen Möglichkeiten trainieren können. Trainingsinhalte sind entsprechend dem Anspruch abgestimmt.

Anliegen des Trainings in dieser Gruppe ist es, das Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln. Dieser sagt frühzeitig, wann man etwas ändern oder auch mal das Training abbrechen sollte. Jeder wird und muss seine eigenen Erfahrungen machen.

Ab einem bestimmten Alter möchte man mehr über den Sport wissen, den man ausübt, auch dies ist eine ideale Möglichkeit des Trainings in dieser Gruppe, denn man bekommt nicht nur Einblick in die Sportart „Shotokan-Karate“, sondern auch in die geistigen Inhalte, bedingt dadurch, dass beim HKC Magdeburg-Barleben e. V. noch Wert auf das traditionelle Karatetraining gelegt wird.

Vor allem ist es der geistigen Einstellung zum Karate zu verdanken, dass man durch das kontinuierliche Training Ruhe und Zufriedenheit findet. Zu Hause und im Beruf versucht man zukünftig an sich selbst zu arbeiten, durch Übungen und Meditation vor allem Aggressionen (Angriffslust - Feindseligkeit – Gereiztheit), Depressionen (Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit) und Emotionen (Erregbarkeit) abzubauen. Es bedeutet Körperschulung, Reaktionsfähigkeit sowie die Einstellung zu sich selbst. Eine neue Persönlichkeit entsteht – moralische Werte drängen in den Vordergrund.

Im Laufe der Jahre des Trainings (auch wenn es nur ein Mal pro Woche ist) kann man an sich selbst beobachten, dass man sich verändert und man durch die geistigen Inhalte des Karate eine gewisse Reife bekommt.

Es nutzt kein Karate, wenn man nicht an sich selbst anfängt zu arbeiten – Besonnenheit, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Bescheidenheit, Beherztheit, auch Mut eigene Fehler einzugestehen. Auf diese Werte legt das 25köpfige Trainerteam im HKC Magdeburg-Barleben e. V. sehr viel Augenmerk. Wer in diesem Verein mittrainiert, wird in dem Kreis der großen Familie aufgenommen, wo es noch Vieles mehr gibt alt Karate-Training, auch handelt es sich hier nicht um Training in einem Fitness-Studio, der HKC hat sich eine eigene Trainingsstätte geschaffen, in der im Alter von 3 bis derzeit 93 Jahren trainiert wird. Weitere Informationen gerne auch unter www.hkc-magdeburg.de

Auszeichnungen

"Großer Stern des Sports" 2004
in Bronze - 1. Platz
in Silber - 3. Platz

"Großer Stern des Sports" 2007
Stern in Bronze

Gütesiegel

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