Früh übt sich, wer ein Karateka werden will – das Wichteldiplom

Von Bianca Walsleben

Im „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e.V. haben Kinder ab drei Jahren die Möglichkeit sportlich aktiv zu werden und die ersten Schritte auf der Tatami zu wagen. In der Wichtelgruppe des Vereins werden die Weichen für das spätere Karatetraining gestellt.

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Startschuss für die Kader

Von Bianca Walsleben

Wenn es draußen schneit und die Temperaturen sinken, ist das das Zeichen für Sensei Stephan Walsleben, seine Kaderathleten zusammenzurufen, um gemeinsam den Jahresauftakt zu begehen.

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 Karate Breiten- und Leistungssport

 Karate Do – „Der Weg der leeren Hand"        

Das traditionelle Shotokan Karate hat eher weniger mit dem Karate zu tun, was viele aus dem Fernsehen oder aus etlichen Showvorführungen kennen. Es soll gleich vorne weg gesagt werden, dass es sich beim traditionellen Karate um eine Kampfkunst handelt, welche zur Selbstverteidigung dient. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff. Was bedeuten soll, dass Karate kein Angriffssport ist. Wer diese Absichten verfolgt ist im Karatetraining falsch.

Wie schon die Überschrift aussagt, heißt Karate Do aus dem japanischen übersetzt „der Weg der leeren Hand". Das bedeutet, dass es sich beim traditionellen Karate um eine waffenlose Kampfkunst handelt. Der eigene Körper dient also als „Waffe" bzw. als Handhabungsobjekt. Fast jedes Körperteil kann dabei genutzt werden. Am bekanntesten sind natürlich die Faustschläge und Fußtritte. Es existieren jedoch noch viel mehr Techniken. Diese gilt es im Training zu entdecken, handhaben zu lernen und zu perfektionieren. Somit handelt es sich im Karate um einen ewigen Lernprozess.

Im HKC Magdeburg-Barleben e. V. trainieren wir die Stilrichtung Shotokan Karate. Dabei handelt es sich um die bekannteste und weitverbreitetste Stilrichtung des Karate. Diese zeichnet sich durch überwiegend geradlinige und schnörkellose Techniken aus.

Das Karate baut sich auf drei Grundpfeilern auf. Dem Kihon – dem Grundschultraining, in dem einzelne Techniken geübt werden; der Kata – das ist eine festgelegte Abfolge von Techniken, eine Art Schattenkampf; und dem Kumite – die Übung mit und am Partner.

Weiterhin sollen im Karate auch gewisse Werte und Einstellungen vermittelt werden. Sehr hoch wird u. a. der respektvolle Umgang miteinander und die Bescheidenheit bewertet. Das Training gibt jedem Einzelnen mehr Selbstvertrauen im Umgang mit sich und seiner Umwelt. Man fühlt sich ausgeglichener und ruhiger. Somit wirkt sich das Training nicht nur körperlich aus, es werden auch soziale Kompetenzen geschult und gefördert. Dieser Aspekt ist mindestens genauso wichtig wie das körperliche Training.

Karate kann jeder trainieren, egal welches Alter. Das Karatetraining wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die allgemeine körperliche Fitness aus. Es werden enorm viele Muskeln im Körper beansprucht und somit auch trainiert. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation Karate als Gesundheitssport anerkannt.

Es wird also deutlich das Karate nicht nur ein Sport ist, sondern eine Lebenseinstellung, die das ganze Leben zum positiven verändern kann und wird.

 

 

Sehr oft wird die Frage gestellt, Karate ab 50 Jahre und aufwärts, das geht?

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Auszeichnungen

"Großer Stern des Sports" 2004
in Bronze - 1. Platz
in Silber - 3. Platz

"Großer Stern des Sports" 2007
Stern in Bronze

Gütesiegel

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